Politik

Mautz (SPÖ): Stadtrechnungshof bestätigt erfolgreiche Umsetzung des Wiener Energiebonus

Wien (OTS) – SPÖ-Gemeinderätin und Vorsitzende des
Gemeinderatsausschusses für
Soziales, Gesundheit und Sport, Andrea Mautz, begrüßt den heute
erschienenen Bericht des Stadtrechnungshofs zum Wiener Energiebonus
2022 und 2023. Dieser bestätigt: Wien hat in der Energiekrise rasch,
digital und bürger*innennah geholfen.

Hilfe, die schnell ankommt
„Als die gestiegenen Energiekosten die Wiener*innen vor große
finanzielle Herausforderungen gestellt haben, hat Wien rasch
reagiert. Unser Grundsatz ist klar: Niemand wird im Stich gelassen,
niemand bleibt zurück“, betont Mautz. Rund 1,3 Millionen Ansuchen hat
die Wiener Stadtverwaltung bearbeitet – trotz sehr kurzer
Umsetzungsfristen, hoher Antragszahlen und neuer Abläufe. In den
meisten Fällen erfolgte die Auszahlung innerhalb von nur ein bis drei
Tagen.

Unbürokratisch und effizient
„Der Stadtrechnungshof bestätigt nun, dass unsere Politik richtig
war. Die Unterstützung konnte – trotz kurzer Fristen und hoher
Fallzahlen – zeitnah und im Großen und Ganzen friktionsfrei
abgewickelt werden. Menschen, die dringend Unterstützung brauchen,
sollen sich nicht durch komplizierte Verfahren kämpfen müssen. Genau
so muss soziale Politik funktionieren: schnell, einfach und
treffsicher“, sagt die Abgeordnete. „Wien ist eine soziale Weltstadt.
Das haben wir mit unserer Politik in der Vergangenheit bewiesen – und
dafür stehen wir einmal mehr in den heutigen Zeiten.“

Opposition liest andere Berichte
Mautz betont: „Die Grünen und ÖVP lesen wohl andere Berichte, als die
des Stadtrechnungshofs: Bei einem solchen qualitativ hochwertig
umgesetzten Projekt und der Schnelligkeit, mit der der Bonus
ausgezahlt wurde, nur drei Empfehlungen vom Stadtrechnungshof zu
bekommen, ist ein deutliches Zeichen für den Erfolg des Energiebonus
2022 und 2023.“

Eine soziale Antwort auf die Teuerung
Als die Energiepreise 2022 explodierten, hat Wien nicht zugeschaut,
sondern gehandelt – eine bewusste sozialdemokratische Entscheidung
für jene, die von der Teuerung am härtesten getroffen wurden. Mit dem
Wiener Energiebonus ’22 stellte die Stadt 130 Millionen Euro bereit.
Rund 650.000 Haushalte und damit etwa zwei Drittel aller Wiener
Haushalte erhielten je 200 Euro. Berechtigt waren
Einpersonenhaushalte mit maximal 40.000 Euro und
Mehrpersonenhaushalte mit bis zu 100.000 Euro Bruttojahreseinkommen.
So kam das Geld treffsicher dort an, wo es gebraucht wurde. Der Bonus
war Teil des Wiener 4-Säulen-Modells: Dazu zählte etwa auch die
Energieunterstützung Plus, die Rückstände bei Energiekosten bis
maximal 500 Euro übernahm und deren Budget von 6 auf 26 Millionen
Euro aufgestockt wurde. Ein Jahr später legte das Land Wien mit dem
Wiener Energiebonus ’23 nach.

Dank an die MA 40
„Mein besonderer Dank gilt den Mitarbeiter*innen der MA 40, der
Abteilung für Soziales, Sozial- und Gesundheitsrecht der Stadt Wien,
für die schnelle Abwicklung und sorgfältige Überprüfung. Sie haben
den Energiebonus sowie die Überprüfung zusätzlich zum Regelbetrieb
gemanagt. Insbesondere die Rückforderung etwaiger fälschlich
bezogener Energiebonuszahlungen wurde von den Mitarbeiter*innen
vorbildlich erledigt. Der Bericht zeigt einmal mehr, dass Wien in
Krisenzeiten handlungsfähig ist und soziale Sicherheit sowie
Zusammenhalt in den Mittelpunkt stellt“, so Mautz abschließend.

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