Politik

Götze/Grüne: Wiener Linien machen Öffifahren zum Luxus – es braucht endlich eine Öffi-Preisbremse

Wien (OTS) – „Wie oft sollen die Öffi-Fahrgäste noch zur Kassa
gebeten werden? Die
Stadt nennt jährliche Preiserhöhungen Planungssicherheit – für die
Menschen heißt das, dass Öffifahren immer teurer wird“, kritisiert
Elisabeth Götze, Verkehrssprecherin der Grünen, die angekündigte
Verteuerung der Jahreskarte und hält fest: „Die Wiener:innen sind auf
die Öffis angewiesen und haben oft gar keine Alternative – wer die
Tickets Jahr für Jahr verteuert, verschärft die Mobilitätsarmut der
Menschen massiv.“

Die Jahreskarte wurde mit Jahresbeginn 2026 bereits deutlich
teurer. Ab 2027 sollen die Tarife der Wiener Linien auch noch
jährlich angepasst werden. Götze fordert daher dringend eine Öffi-
Preisbremse: „Bei den Spritpreisen hat die Bundesregierung eine
Bremse beschlossen. Für Öffi-Fahrgäste gibt es keine vergleichbare
Entlastung. Sie zahlen immer mehr, während die Politik die nächste
Erhöhung als alternativlos verkauft. Das ist nicht gerecht – und es
ist eine politische Entscheidung. Die Politik muss diese Preisspirale
stoppen.“

Besonders hart trifft die Teuerung Senior:innen. Der ermäßigte
Senior:innen-Einzelfahrschein wurde zu Beginn des Jahres abgeschafft;
eine Fahrt kostet nun 3,20 statt 1,50 Euro – mehr als doppelt so
viel. Auch die Senior:innen-Jahreskarte wurde von 235 auf 300 Euro
erhöht. „Im September stand die Europäische Mobilitätswoche unter dem
Motto ‚Mobilität für alle Generationen!‘. Gleichzeitig wird
Öffifahren für Senior:innen massiv teurer. Da kann die Regierung noch
so viele Versprechungen machen – ihre Ticketpolitik spricht eine ganz
andere Sprache“, so Götze.