Ein historischer Tag für Wiener Neustadt!
Am gestrigen Freitag, dem 17. April 2026, wurde in Wiener Neustadt ein wahres Highlight eröffnet: Die neunte Sonderausstellung „Staatslimousinen“ im renommierten Oldtimer Museum der Familie Fehr. Dieses Event zog nicht nur Oldtimer-Fans, sondern auch Geschichtsinteressierte und Prominente aus ganz Österreich an. Mit großer Begeisterung schnitt Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner das symbolische Band durch und eröffnete damit ein Event, das die Herzen von Automobil- und Geschichtsliebhabern höher schlagen lässt.
Wiener Neustadt: Zentrum der Innovation
„Gerade, wenn es um die Themen Mobilität und Technik geht, ist Wiener Neustadt ein Zentrum der Innovation“, erklärte die Landeshauptfrau stolz. Diese Aussage ist nicht nur ein Lippenbekenntnis, sondern spiegelt die historische Bedeutung der Stadt wider, die bereits 2019 mit der Landesausstellung „Welt in Bewegung“ bewiesen hat, dass sie ein Motor für Fortschritt und Entwicklung ist.
Mikl-Leitner betonte die Notwendigkeit von Wissenschaft und Forschung, um Innovationen voranzutreiben, und hob den Unternehmergeist der Familie Fehr hervor. „Mit diesem Oldtimer Museum und dem sensationellen Steakhaus im Obergeschoss haben sie einen Platz geschaffen, der für Technik und Mobilität steht, der Geschichten erzählt und Geschichte vermittelt, der auch für Kulinarik steht – einfach ein Highlight für die Stadt Wiener Neustadt.“
Die Familie Fehr: Ein Beispiel für Unternehmergeist
Bürgermeister Klaus Schneeberger lobte die Familie Fehr überschwänglich: „Es ist nicht nur dieses Museum, das einzigartig ist, nicht nur dieses Restaurant, das perfekt ist – es ist die Lebensgeschichte des Friedrich Fehr, die einzigartig ist.“ Friedrich Fehr, ein 82-jähriger Unternehmer, blickt auf eine beeindruckende Karriere zurück, die vor 60 Jahren begann. Am 8. Juni 1966 eröffnete er mit nur 22 Jahren die erste Tankstelle in Wiener Neustadt und später den ersten McDonald’s in Wien mit dem ersten McDrive in Österreich. Sein Unternehmergeist führte ihn auch dazu, das Oldtimer Museum zu gründen, das nun ein fester Bestandteil der Stadt ist.
Ein Blick auf die Ausstellung: Staatslimousinen im Rampenlicht
Die Ausstellung wurde von niemand Geringerem als dem ehemaligen Vizekanzler und Justizminister Wolfgang Brandstetter kuratiert. Er hat mit viel Liebe zum Detail eine Sammlung zusammengestellt, die ihresgleichen sucht. Zu den besonderen Exponaten gehören unter anderem ein Rolls Royce Silver Spur aus dem Jahr 1986, mit dem Lady Di und Prinz Charles bei ihrem Besuch in Wien unterwegs waren, sowie ein Lincoln Continental und ein Cadillac aus der Ära des Präsidenten Ronald Reagan.
Besonders stolz ist man auch auf die historische Staatslimousine CA700 „Red Flag“ von Hongqi, die erstmals in Österreich zu sehen ist. Aus österreichischer Sicht besonders wertvoll ist der 1957 gebaute Mercedes 220 S von Außenminister Leopold Figl. „Jedes dieser Fahrzeuge ist eine faszinierende Zeitkapsel“, so Brandstetter.
Wie beeinflusst diese Ausstellung die Region?
Die Eröffnung der Sonderausstellung „Staatslimousinen“ hat nicht nur kulturelle, sondern auch wirtschaftliche Auswirkungen auf die Region. Wiener Neustadt wird durch dieses Event einmal mehr auf die Landkarte der bedeutenden Kulturstätten gesetzt. Die Ausstellung zieht Touristen aus ganz Österreich und darüber hinaus an, was dem lokalen Handel und der Gastronomie zugutekommt.
„Diese Ausstellung ist ein Segen für unsere Stadt“, sagt ein lokaler Hotelier. „Wir erwarten eine steigende Zahl an Übernachtungsgästen, die nicht nur die Ausstellung besuchen, sondern auch die Schönheit unserer Stadt erleben möchten.“
Zukunftsausblick: Was erwartet uns?
Die Ausstellung wird voraussichtlich bis Ende des Jahres zu sehen sein. In dieser Zeit plant die Familie Fehr, zusätzliche Events rund um das Thema Oldtimer und Staatslimousinen zu veranstalten, um noch mehr Besucher anzulocken. Ein geplanter Höhepunkt ist ein Oldtimer-Rallye, bei dem einige der ausgestellten Fahrzeuge in Aktion zu sehen sein werden.
„Wir wollen nicht nur eine Ausstellung bieten, sondern ein Erlebnis“, erklärt Friedrich Fehr. „Unser Ziel ist es, die Besucher in die Vergangenheit zu entführen und ihnen ein Stück Geschichte zum Anfassen zu bieten.“
Politische Unterstützung und gesellschaftliche Bedeutung
Die Ausstellung erhält breite Unterstützung aus der Politik. Landeshauptfrau Mikl-Leitner betonte die Bedeutung solcher kulturellen Veranstaltungen für die Gesellschaft. „Kultur ist ein wichtiger Bestandteil unserer Identität. Solche Ausstellungen tragen dazu bei, unsere Geschichte zu bewahren und sie für zukünftige Generationen erlebbar zu machen.“
Die Eröffnungsveranstaltung wurde von zahlreichen Politikern und Prominenten besucht, was die gesellschaftliche Relevanz der Ausstellung unterstreicht. Die Anwesenheit von Vertretern aus Wirtschaft und Politik zeigt, wie wichtig solche kulturellen Ereignisse für das soziale Gefüge einer Region sind.
Fazit: Ein Muss für jeden Geschichtsliebhaber
Für alle, die sich für Geschichte und Automobile begeistern, ist die Sonderausstellung „Staatslimousinen“ im Oldtimer Museum Wiener Neustadt ein absolutes Muss. Die sorgfältig kuratierte Sammlung bietet einen einzigartigen Einblick in die Welt der Staatslimousinen und deren Bedeutung im Laufe der Zeit. Es ist eine Gelegenheit, die man sich nicht entgehen lassen sollte.
Besucher können nicht nur die beeindruckenden Fahrzeuge bestaunen, sondern auch mehr über die faszinierenden Geschichten erfahren, die sich hinter jedem dieser Automobile verbergen. Die Ausstellung ist ein beeindruckendes Beispiel für die Verbindung von Geschichte, Kultur und Technik und bietet ein Erlebnis, das sowohl lehrreich als auch unterhaltsam ist.
Ein Besuch der Ausstellung ist nicht nur eine Reise in die Vergangenheit, sondern auch eine Gelegenheit, die Zukunft der Mobilität zu reflektieren. Wie wird die nächste Generation von Staatslimousinen aussehen? Welche Innovationen erwarten uns? Diese Ausstellung regt zum Nachdenken an und bietet Inspiration für die kommenden Jahre.