Politik

FPÖ – Hafenecker: „Angebliche ORF-Sparpläne sind reine Augenauswischerei und eine Verhöhnung der Zwangsgebührenzahler!“

Wien (OTS) – „Das ist doch nichts anderes als eine unglaubwürdige
Farce“, so
kritisierte heute FPÖ-Generalsekretär und Mediensprecher NAbg.
Christian Hafenecker, MA, die medial kolportierten Sparpläne der ORF-
Führung: „Sie sind so glaubwürdig wie das ORF-Programm selbst –
nämlich gar nicht. Hier wird nur versucht, das schlechte Image des
Zwangsgebührensenders irgendwie zu polieren. Was der ORF braucht, ist
eine Totalreform und das Aus für jegliche Form der
Zwangsfinanzierung, wie wir Freiheitliche sie mit unserem ORF-
Volksbegehren fordern!“ Die Unterstützung des ORF-Volksbegehrens ist
auf jedem Gemeindeamt oder digital über die Webseite des
Innenministeriums mit der ID Austria möglich. Alle Informationen sind
unter www.orf-volksbegehren.at zu finden.

„Dass ausgerechnet jene ORF-Chefetage, die mit über 700 Millionen
Euro Einnahmen pro Jahr aus der ORF-Haushaltsabgabe nicht auskommt
und die für die explodierenden Kosten und den aufgeblähten Apparat
verantwortlich ist, nun den großen Sparmeister spielen will, ist an
Zynismus nicht zu überbieten. Da macht sich der Bock zum Gärtner“, so
Hafenecker. Die Ankündigung, die Zahl der ORF-Gagenkaiser mit
Jahresgehältern über 170.000 Euro von 65 laut dem jüngsten
Transparenzbericht auf 60 reduzieren zu wollen, sei geradezu
lächerlich. „Das ist eine reine Alibi-Aktion, um die
Zwangsgebührenzahler ruhigzustellen und den eigenen Privilegienstadl
am Küniglberg ungestört weiterbetreiben zu können. Die unverschämten
Gehälter einiger weniger werden marginal gekürzt, während der
Wasserkopf und die Ineffizienz im System unangetastet bleiben“,
kritisierte der FPÖ-Generalsekretär.

Für Hafenecker seien solche Scheinlösungen eine Verhöhnung der
hart arbeitenden Menschen in Österreich, die Monat für Monat
gezwungen würden, mit ihrer Haushaltsabgabe diesen Luxusapparat zu
finanzieren: „Kosmetische Korrekturen beseitigen nicht das Grundübel,
nämlich ein aufgeblähtes, politisch instrumentalisiertes und
zwangsfinanziertes Mediensystem, das seinen öffentlich-rechtlichen
Auftrag längst vergessen hat. Daher bringt es nichts, hier PR-mäßig
an ein paar Schrauben zu drehen. Der ganze ORF in seiner aktuellen
Form muss neu gedacht werden. Ein modernes Medienunternehmen kann
sich nämlich weder so viele Gagenkaiser leisten noch permanent gegen
die Interessen der Zuschauer ansenden.“