Wien (OTS) – „Die hohen Energiepreise belasten die Menschen heute und
verteuern
über viele Verträge auch das kommende Jahr. Trotzdem hält die
Bundesregierung an ihrer Steuerbelastung fest. Dieses Abkassieren
muss aufhören“, erklärte heute FPÖ-Generalsekretär NAbg. Michael
Schnedlitz. Deutschland habe sich bereits auf eine Steuerentlastung
bei Benzin und Diesel von rund 17 Cent pro Liter ab Oktober geeinigt.
FPÖ-Energiesprecher NAbg. Mag. Paul Hammerl warnte vor den
Folgewirkungen: „Teure Energie erhöht die Kosten für Produktion und
Transport und treibt damit den Verbraucherpreisindex nach oben.
Dieser Index dient in vielen Verträgen als Grundlage für
Preiserhöhungen. Über solche Wertsicherungsklauseln können etwa
Versicherungen und Dienstleistungen im nächsten Jahr erneut teurer
werden – auch wenn die Energiepreise dann wieder fallen. Die Menschen
zahlen für die heutige Teuerung also noch lange weiter.“
„CO₂-Bepreisung abschaffen und Mineralölsteuer halbieren: Damit
kann die Regierung die Kosten senken und den Preisauftrieb dämpfen.
Sie muss diese Entlastung jetzt auf den Weg bringen. Jeder weitere
Aufschub schwächt die Kaufkraft und erhöht den Druck auf Betriebe und
Arbeitsplätze. Die Bevölkerung darf nicht auch nächstes Jahr die
Rechnung für die heutige Untätigkeit bezahlen“, forderten Schnedlitz
und Hammerl.