Wien (OTS) – Wenn jede Minute zählt und die Natur keine Fehler
verzeiht: ORF 1 und
ORF ON zeigen am Donnerstag, dem 6. August 2026, ab 20.15 Uhr zwei
Ausgaben von „True Stories“ über dramatische Ereignisse in den Alpen.
In den Berchtesgadener Alpen stecken drei Männer in einem Steilhang
fest und eine Gewitterfront nähert sich. Um diese gefährliche und
spektakuläre „Luftrettung am Watzmann“ geht es in der vierten Ausgabe
von „True Stories: In höchster Not – Bergretter im Einsatz“. Im
Anschluss um 21.00 Uhr beleuchtet die Dokumentation „True Stories:
Tragödien und Wunder am Dachstein“ drei Schicksale, die zeigen, wie
nah Faszination und Gefahr beieinanderliegen.
„True Stories: In höchster Not – Bergretter im Einsatz“: Folge 4
„Luftrettung am Watzmann“ (20.15 Uhr)
In der vierten Folge der achtteiligen Dokuserie sind drei Freunde
am Kleinen Watzmann in den Berchtesgadener Alpen von ihrer
Kletterroute abgekommen und stecken nun in einem Steilhang in 2.100
Höhenmetern fest. Rettung ist nur aus der Luft möglich. Doch die Zeit
drängt, denn am späten Nachmittag soll eine Gewitterfront mit
Starkregen den Berg erreichen. Dieser Einsatz verlangt den
Rettungskräften der Bergwacht Ramsau alles ab. Kaum haben sie die
drei Männer gesichtet, zeigt sich das wahre Ausmaß der Notlage. Einer
der Kletterer steht auf einem höher gelegenen, schwer zugänglichen
Felsvorsprung, weshalb sich die Retter aufteilen müssen. Bergretter
Andreas Punz fliegt mit den zwei leichter zugänglichen Bergsteigern
ins Tal. Sein Kollege Lukas Wurm bleibt zurück und versucht, den
Verstiegenen zu erreichen. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.
„True Stories: Tragödien und Wunder am Dachstein“ (21.00 Uhr)
Der Dachstein ist ein Berg voller Geschichte und Geschichten –
hier entstand der erste Klettersteig der Welt, das Gebiet ist ein
beliebtes Touristenziel und dennoch zeigt sich die Region immer
wieder von ihrer unberechenbaren Seite. Drei außergewöhnliche und
prägende Ereignisse im Dachstein-Massiv werden beleuchtet: Die
Dokumentation rekonstruiert das Heilbronner Unglück von 1954, bei dem
eine Schülergruppe in einen plötzlichen Schneesturm geriet und von
der vorgesehenen Route Richtung Krippenstein abkam. Die dramatischen
Stunden und die anschließende über einen Monat dauernde Suchaktion
bewegten damals das ganze Land. Rund 30 Jahre später machte sich ein
amerikanischer Armeeangestellter allein auf den Weg über den
Hallstätter Gletscher. Ein Fehltritt ließ ihn meterweit in die Tiefe
schlittern. Was folgte war ein wochenlanges Martyrium, das er selbst
schriftlich auf Postkarten, die er mitgebracht hatte, festhielt. 2017
verschwand ein deutscher Wanderer in einer Doline – einem
unscheinbaren Loch im Boden, das sich als mehrere Meter tiefe Falle
entpuppte. Aus eigener Kraft konnte er sich nicht befreien,
abgeschnitten von der Außenwelt und ohne Mobilfunkempfang. Die Doku
zeigt, wie nah Faszination und Gefahr am Dachstein beieinanderliegen.
Drei Geschichten, drei Schicksale, drei Begegnungen mit der Macht der
Natur – und jedes Mal bleibt bis zuletzt ungewiss, wie der Kampf
gegen die Elemente ausgeht.