Neuer Wirtschaftshof am ISTA stärkt Wissenschaftsstandort

St. Pölten (OTS) – In der dritten Ausbaustufe des ISTA-Campus
(Institute of Science and
Technology Austria) wurde mit der Fertigstellung des neuen
Wirtschaftshofs ein weiterer Meilenstein erreicht. Im Rahmen eines
Medientermins wurde das Gebäude heute, Mittwoch, von Landeshauptfrau
Johanna Mikl-Leitner, Bundesministerin Eva-Maria Holzleitner, ISTA-
Präsident Martin Hetzer, Deputy Managing Director Barbara Abraham und
dem Leiter der Abteilung Gebäude- und Liegenschaftsmanagement,
Christoph Reiter-Havlicek, vorgestellt.

„Sie alle kennen unsere Mission Nobelpreis – da geht es nicht um
einen Pokal im Regal, sondern um die optimalen Rahmenbedingungen für
Wissenschaft und Forschung, um neue Technologien, Verfahren und
Prozesse zu entwickeln, um Antworten auf die Fragen der Zukunft geben
zu können und für zukunftsträchtige Arbeitsplätze zu sorgen. Dazu
muss man Geld in die Hand nehmen – sowohl für die klügsten Köpfe,
aber auch für die Infrastruktur. Das tun wir im Miteinander zwischen
der Bundesregierung und dem Land Niederösterreich“, sagte die
Landeshauptfrau dabei und betonte: „Wir bauen permanent hier am ISTA.
All das braucht Planung und einen Wirtschaftshof. Für den einen oder
anderen mag der Wirtschaftshof nicht sehr spektakulär erscheinen.
Aber ohne Wirtschaftshof geht letztendlich gar nichts. Das ist eine
wichtige Herzkammer damit der gesamte Campus funktioniert.“

Bundesministerin Eva-Maria Holzleitner erklärte, dass „ein
Wirtschaftshof im Zusammenhang mit dem ISTA beinahe banal klingen
mag. Er ist es aber nicht. Weil letzten Endes passiert hier
exzellente Grundlagenforschung mitten in Niederösterreich, mitten in
Österreich. Mit internationalen hochangesehenen Köpfen. Damit dieser
Rahmen auch gesetzt werden kann und die Rahmenbedingungen passen,
benötigt es genau so einen Wirtschaftshof. Ich bin zuversichtlich,
dass mit dem Wirtschaftshof ein weiterer Baustein für das gesamte
Gelingen geschaffen worden ist.“

ISTA-Präsident Martin Hetzer sagte, dass das ISTA das
ambitionierteste Projekt in der Wissenschaft der Republik Österreich
dieses Jahrhunderts sei. „Das Ziel ist hier einen Wissenschaftsort zu
schaffen und auszubauen, der international auch für Spitzenforschung
wahrgenommen wird. Das heißt Ausbau ist unser tägliches Geschäft, das
involviert natürlich Labore, aber zum Campus gehört viel mehr dazu
als Forschung an sich. Hier arbeiten nicht nur Forscher, sondern auch
Lehrlinge, Handwerker, Techniker und Technikerinnen. Wir sind also
auch ein Arbeitgeber, der über die Wissenschaft hinausgeht. Mit
diesem Wirtschaftshof wollen wir tagtäglich sicherstellen, dass der
Campus funktioniert, um die Wissenschaft zu unterstützen.“

Der Wirtschaftshof dient künftig als zentrale Einrichtung für
Logistik und betriebliche Abläufe am Campus. Mit einer
Gesamtnutzfläche von rund 573 Quadratmetern umfasst das kompakte
Gebäude neben Büro- und Technikräumen eine zusammenhängende,
weitgehend stützenfreie Halle, die eine flexible Nutzung ermöglicht.
Neben dem im vergangenen Jahr eröffneten Kindergarten ist der
Wirtschaftshof ein weiterer Bestandteil der laufenden dritten
Ausbaustufe am ISTA-Standort. Bis 2036 sind mit den Laborgebäuden 7,
8 und 9 weitere zentrale Bauvorhaben geplant. Aktuell befindet sich
Lab7 mit insgesamt drei Bauteilen in Umsetzung.