Gstöttner: „Doskozil mahnt zur Sparsamkeit – und davon könnte auch das Burgenland profitieren“

Wien (OTS) – „Landeshauptmann Hans Peter Doskozil mahnt andere zur
Sparsamkeit, um
vom burgenländischen Schuldenstand abzulenken. Die von ihm medial
geäußerte Kritik an der Bundesregierung hält einer sachlichen Prüfung
nicht stand: Der Fokus der Arbeit der Volkspartei in der
Bundesregierung liegt darauf, das Richtige für die Menschen in
Österreich zu tun und dabei das Budget zu stabilisieren. Wir laden
Landeshauptmann Doskozil dazu ein, sich diesem Ziel konstruktiv
anzuschließen, denn zu tun gäbe es mehr als genug. Es ist allgemein
bekannt, dass das Burgenland aktuell hoch verschuldet ist: Wer selbst
fast eine Milliarde Euro Verlust produziert und gleichzeitig auf
nötige Reformen verzichtet, ist unglaubwürdig, wenn er anderen
Lektionen erteilt. Selbst der eigene Landesrechnungshof hat die
burgenländischen Finanzen als ,besorgniserregend‘ bezeichnet“,
reagiert der Generalsekretär der Volkspartei, Markus Gstöttner, auf
die jüngsten Aussagen von Burgenlands Landeshauptmann Hans Peter
Doskozil.

„Nichts als Polemik bleibt auch nach einem Faktencheck von
Doskozils Seitenhieb auf Innenminister Gerhard Karner übrig. Fakt
ist: Innenminister Karners konsequentes Durchgreifen hat die illegale
Migration nach Österreich und speziell ins Burgenland massiv
reduziert. Der Erfolg der ,Operation Fox‘ und der konsequenten
Kontrollmaßnahmen im Grenzraum und im Hinterland sprechen für sich:
Wurden etwa in der Kalenderwoche 41 des Jahres 2022 an der
burgenländischen Grenze rund 3.700 Menschen nach ihrer illegalen
Einreise aufgegriffen, waren es in der Kalenderwoche 31 im Juli 2026
lediglich zwei. Mediale Rundumschläge in Richtung Bund lösen die
finanziellen Turbulenzen im Burgenland nicht“, so Gstöttner
abschließend.