Wien (OTS) – Dieter Bornemann präsentiert das ORF-Wirtschaftsmagazin
„Eco“ am
Donnerstag, dem 21. Mai 2026, um 22.30 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON
mit folgenden Beiträgen:
Tabuthema Löhne – warum Österreich bei der Gehaltstransparenz
bremst
Ab 7. Juni soll es EU-weit mehr Lohntransparenz in Unternehmen
geben. Doch wie das konkret gehen soll, sorgt aktuell für heiße
Debatten zwischen Sozialpartnern und Politik. Von einem
Bürokratiemonster sprechen Unternehmer:innen.
Arbeitnehmervertreter:innen wollen, dass auch kleine Unternehmen
Durchschnittslöhne veröffentlichen. Mehr Information soll helfen, den
eklatanten Lohnunterschied zwischen den Geschlechtern, den
sogenannten Gender Pay Gap, zu verringern. Denn gerade in Österreich
verdienen Frauen im Schnitt fast 18 Prozent weniger als Männer. Warum
ist es so schwierig, die Lohngestaltung in den Unternehmen
offenzulegen? Dafür müsste Österreich erst das tief verwurzelte Tabu
„Über Geld spricht man nicht“ brechen. Bericht: Bettina Fink, Michael
Mayrhofer
Im Visier – Sabotagegefahr für kritische Infrastruktur nimmt zu
Seit dem Krieg Russlands gegen die Ukraine haben sich die
Sabotageakte in Europa verdreifacht. Pipelines, Kraftwerke, Flughäfen
oder Industrieunternehmen – alles, was zur kritischen Infrastruktur
zählt, wird zum möglichen Ziel. Die Täter bleiben oft unbekannt, doch
Hinweise deuten immer öfter auf Russland hin. Auch Österreich bleibt
nicht verschont. Erst im März wurde an der italienisch-
österreichischen Grenze eine für die Ölversorgung wichtige Pipeline
beschädigt. Innenministerium und Bundesheer stärken jetzt den Schutz
vor Angriffen und auch 4.000 Unternehmen werden ab 1. Oktober zu
umfangreichen Abwehrinvestitionen verpflichtet. Wie sicher ist
Österreichs Infrastruktur nun wirklich? Beitrag: Hans Hrabal
Schlagerboom – wer verdient am Hitgeschäft?
Helene Fischer füllt die Wiener Stadthalle, Schlagerkonzerte
boomen. Was oft belächelt wird, ist ein stabiles Geschäft und
erreicht heute ein Millionenpublikum. Hinter heiteren, eingängigen
Melodien und großen Shows hat sich die Branche verändert: Musik ist
jederzeit verfügbar, noch nie wurde so viel gehört wie heute.
Streaming bringt Reichweite, aber kaum Geld. Verdient wird vor allem
live, mit großen Shows und treuen Fans. Wer Geld für Konzerte
ausgibt, setzt auf wenige große Events. Gleichzeitig entstehen immer
mehr kleine Labels und neue Wege der Selbstvermarktung. Social Media
ist zur wichtigsten Bühne geworden. Wer profitiert von dem Boom und
wer bleibt auf der Strecke? Bericht: Veronika Regl