Sankt Pölten (OTS) – „Zwangsgebühren kassieren, Leistungen streichen
und hochdotierte
Chefposten verteilen – das ist typisch für diese abgehobene
Propagandaorgel“, kommentiert FPÖ Niederösterreich Landesparteiobmann
LH-Stellvertreter Udo Landbauer Berichte über die heimlichen ORF-
Pläne zur ersatzlosen Abschaltung von rund 70 Sendeanlagen in acht
Bundesländern ( rund 65.000 Gebührenzahler betroffen, Anm. ). In
Niederösterreich sind 13, überwiegend ÖVP-geführte Gemeinden und
damit über 15.000 Haushalte betroffen.
„Im Katastrophen- und Blackoutfall ist das Batterieradio das
letzte krisenfeste und auch vom Zivilschutz empfohlene Warnmittel und
kann im Ernstfall Leben retten – aber genau das streicht jetzt der
ORF. Dass offenbar nicht einmal die Bürgermeister der betroffenen
Gemeinden und der Zivilschutz darüber informiert worden sind, spricht
Bände“, schüttelt Landbauer über diesen Angriff auf die
Informationssicherheit und den ländlichen Raum den Kopf.
„Der ORF schafft somit Bürger zweiter Klasse, indem er auch am
Land die vollen 15,30 Euro für weniger Leistung kassiert und redet
aber am 11. August über mehr Geld und die Vergabe von 13 üppigen
Führungsposten“, so Landbauer weiter und fordert: „Der Plan muss vom
Tisch. Es kann nicht sein, dass der ORF auf dem Rücken der Sicherheit
unserer Landsleute und des ländlichen Raums seine Küniglberg-
Spampanadel finanziert. Die FPÖ wird diese Attacke auf die Bürger
nicht hinnehmen und fordert: Schluss mit dem Zwangsgebühren-System
und hin zu einem ORF, der für die Österreicherinnen und Österreicher
da ist, anstatt sie auszusackeln und im Krisenfall im Stich zu
lassen!“