Wien (OTS) – Ein Jahr nach der Inbetriebnahme liefert die
Agri-Photovoltaikanlage
in Bodensdorf eine äußerst positive Bilanz. Gemeinsam mit Wurzers
Genuss- und Erlebnishof wurde ein Projekt realisiert, das
eindrucksvoll zeigt, wie sich landwirtschaftliche Produktion und
erneuerbare Energie sinnvoll miteinander verbinden lassen. Rund 1,85
Millionen Kilowattstunden sauberer Sonnenstrom wurden im ersten
Betriebsjahr erzeugt. Gleichzeitig schützt die Anlage die
Beerenkulturen vor Witterungseinflüssen.
Die Anlage verfügt über eine Leistung von rund 1,9 MWp, umfasst
4.760 Photovoltaikmodule auf einer Fläche von rund 20.000
Quadratmetern und kann jährlich rund 1.980 MWh Strom erzeugen. Damit
lassen sich rechnerisch mehr als 1.000 Tonnen CO₂ pro Jahr einsparen.
„Die Agri-PV-Anlage zeigt eindrucksvoll, welches Potenzial in der
Verbindung von Landwirtschaft und erneuerbarer Energie steckt. Wir
erzeugen regionalen Sonnenstrom, schützen gleichzeitig unsere
Kulturen und schaffen einen nachhaltigen Mehrwert für die gesamte
Region. Dieses Projekt ist ein gelungenes Beispiel dafür, wie die
Landwirtschaft aktiv zur Energiewende beitragen kann“ , sagt Oliver
Eisenhöld, Geschäftsfeldleiter Energie der RWA Raiffeisen Ware
Austria AG.
Dominik Wurzer von Wurzers Genuss- und Erlebnishof zieht
ebenfalls eine positive Bilanz: „Nach dem ersten Jahr mit unserer
Agri-PV-Anlage können wir ein durchwegs positives Fazit ziehen.
Unsere Beeren sind sehr gut vor Unwettern und intensiver
Sonneneinstrahlung geschützt, was sich in einer hervorragenden
Fruchtqualität widerspiegelt. Besonders schön ist das positive
Feedback unserer Kunden, die uns immer wieder erzählen, wie angenehm
das Pflücken unter dem Solardach auch an heißen Sommertagen ist.“
Markus Wurzer ergänzt: „Es freut uns auch sehr, dass sich unsere
Anlage zunehmend zu einer Plattform für den Austausch rund um das
Thema Agri-PV entwickelt. Zahlreiche interessierte Gruppen und
Experten haben unsere Anlage bereits besucht und wir durften bei
mehreren Fachveranstaltungen über unsere Erfahrungen sprechen. Nach
diesem ersten Jahr sind wir mehr denn je überzeugt, dass Agri-PV ein
wichtiger Baustein einer nachhaltigen Landwirtschaft ist.“
Regionale Energie für die Region: die Energiegemeinschaft
„Strombeeren“ (EEG)
Ein Teil des erzeugten Stroms wird über die Energiegemeinschaft
„Strombeeren“ direkt in der Region genutzt. Haushalte, Betriebe und
öffentliche Einrichtungen profitieren dadurch von regional erzeugter
Energie, während die Wertschöpfung im Mostviertel bleibt und die
regionale Energieversorgung gestärkt wird.
Die positiven Erfahrungen des ersten Betriebsjahres bestätigen
den eingeschlagenen Weg. Die Agri-PV-Anlage in Bodensdorf ist ein
gutes Beispiel dafür, wie regionale Lebensmittelproduktion,
Klimaanpassung und erneuerbare Energieerzeugung erfolgreich
miteinander verbunden werden können und gilt damit als
zukunftsweisendes Modell für eine nachhaltige Landwirtschaft.
Fakten zur Agri-PV-Anlage Bodensdorf
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PV-Generatorleistung: 1.904 kWp
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4.760 Photovoltaikmodule
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12.296 m² Modulfläche
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Anlagenfläche: ca. 20.000 m²
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Vermiedene CO₂-Emissionen: ca. 1.087 Tonnen pro Jahr
Über RWA Raiffeisen Ware Austria:
Die RWA ist als Produzent, Dienstleister und Händler in den
Geschäftsfeldern Agrar, Technik, Energie, Baustoffe und Haus & Garten
tätig. Als Dachorganisation der Lagerhaus-Genossenschaften in
Österreich erbringt die RWA für diese ein umfassendes
Leistungsangebot in den erwähnten Bereichen. Darüber hinaus betreibt
die RWA eine Vielzahl an Beteiligungen und Tochterunternehmen im
Inland und in ausgewählten osteuropäischen Ländern.
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