Wien (OTS) – Europa steht vor einem Jahrzehnt, in dem technologische
Führungsrolle, wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit, Sicherheit und
Resilienz nicht mehr getrennt voneinander betrachtet werden können.
Die zentrale Frage der „Technology Talks Austria 2026“, die heuer am
10. und 11. September 2026 – back-to-back mit dem FFG-Forum – im
MuseumsQuartier Wien stattfinden, lautet daher: Wie kann Europa
wissenschaftliche Exzellenz in Technologieführerschaft, industrielle
Stärke, strategische Autonomie und langfristige Resilienz umsetzen?
Österreichs relevanteste Forschungs- und Technologiekonferenz
unter dem Titel „Empowering Europe: Technological Leadership for a
Resilient Future” folgt dabei einem Erzählbogen, der von
technologischen Fähigkeiten und Infrastruktur über Industrialisierung
und Sicherheit hin zu Souveränität, Rahmenbedingungen und
Innovationssystemen führt.
Zwtl.: Strategischer Austausch zwischen Forschung, Industrie und
Politik
„Die Technology Talks Austria schaffen den Rahmen für einen
strategischen Austausch zwischen führenden Köpfen aus Forschung,
Industrie und Politik, um zentrale Herausforderungen zu adressieren
und gemeinsame Perspektiven für Europas technologische
Handlungsfähigkeit zu entwickeln“, erläutert Brigitte Bach,
Vorsitzende des Veranstaltungskuratoriums der Technology Talks
Austria und Sprecherin der Geschäftsführung des AIT.
„Europa verfügt über exzellente Forschung und starke industrielle
Kompetenzen. Entscheidend wird jedoch sein, wie wir wissenschaftliche
Erkenntnisse schneller in technologische Führungspositionen,
industrielle Wertschöpfung und resilientere Systeme übersetzen
können. Die Technology Talks Austria bieten den Rahmen, um gemeinsam
mit internationalen Expert:innen Antworten auf diese zentrale
Zukunftsfrage zu entwickeln“, betont Andreas Kugi, Vorsitzender des
Programm-Komitees der Technology Talks Austria und Scientific
Director des AIT.
Zwtl.: Sechs Plenary Sessions mit 30 internationalen Expert:innen
Im Zentrum der „Technology Talks Austria 2026“ stehen sechs
Plenary Sessions, in denen rund 30 international renommierte Top-
Speaker:innen und rund 800 Teilnehmer:innen folgende Themen
diskutieren werden.
Zwtl.: Panel 1: Strategic Infrastructures and Resilient Innovation
Ecosystems
Im Eröffnungspanel der „Technology Talks Austria 2026“ wird
diskutiert, wie Europa seine Wettbewerbsfähigkeit, technologische
Führungsrolle und Resilienz stärken kann. Dabei wird die Rolle von
resilienten physischen und digitalen Infrastrukturen,
vertrauenswürdigen Datenökosystemen, Innovationsökosystemen und
missionsorientierten Technologien beleuchtet. Die Debatte, an der
Repräsentanten aus den Bereichen kritische Infrastruktur, Innovation
und Risikokapital teilnehmen, soll zum einen aufzeigen, wie
Investitionen, Kollaboration und Governance Innovationen
beschleunigen können, und zum anderen die Fähigkeiten identifizieren,
die für Wohlstand und langfristige Resilienz Europas erforderlich
sind.
Zwtl.: Panel 2: The Way Forward: From Scientific Excellence to
Industrial Leadership
Europas wissenschaftliche Exzellenz bildet eine solide Grundlage,
doch die Umsetzung von Forschungsergebnissen in weltweit
wettbewerbsfähige Unternehmen und eine führende Rolle in der
Industrie bleibt eine große Herausforderung. Diese Plenary Session
befasst sich mit der Frage, wie Europa die
Innovationswertschöpfungskette von der Forschung bis zur
industriellen Umsetzung stärken kann. Führende Vertreter der
Industrie diskutieren, welche Kompetenzen, Partnerschaften und
Rahmenbedingungen erforderlich sind, um strategische Technologien in
großem Maßstab einzuführen und zu skalieren.
Zwtl.: Panel 3: Dual-Use Technologies: Innovation, Security and
Spillovers
In dieser Session wird diskutiert, wie Europa Dual-Use-
Technologien nutzen kann, um Innovation, Wettbewerbsfähigkeit,
Resilienz und Sicherheit zu stärken. Da Technologien wie KI,
Quantencomputing, Halbleiter, Cybersicherheit, Robotik und Raumfahrt
zunehmend sowohl zivilen als auch militärischen Zwecken dienen,
werden Spitzenrepräsentant:innen von europäischen Institutionen,
Industrie, Cybersicherheit und Wissenschaft die Prioritäten und
Partnerschaften erörtern, die erforderlich sind, um zugleich Europas
technologische Führungsrolle als auch Sicherheit und strategische
Autonomie zu stärken.
Zwtl.: Panel 4: Technological Sovereignty and European Resilience
Dieses Panel stellt die Frage, wie Europa seine technologische
Souveränität stärken kann, indem es kritische Technologien im
Einklang mit seinen strategischen Interessen und seiner
Wettbewerbsfähigkeit entwickelt, einsetzt und steuert. Führende
Persönlichkeiten aus Politik, Forschung, Wissenschaft und Industrie
nehmen am Panel teil und diskutieren wie Innovation, industrielle
Kapazitäten und Fachkräfte die strategische Autonomie stärken können
– während gleichzeitig kritische Abhängigkeiten abgebaut und die
internationale Zusammenarbeit aufrechterhalten werden.
Zwtl.: Panel 5: EU Framework Conditions for Innovation, Scaling and
Impact
Diese Session befasst sich mit der Zukunft der europäischen
Forschungs- und Innovationspolitik, u. a. dem Verhältnis zwischen dem
künftigen 10. Rahmenprogramm (FP10) und dem geplanten Europäischen
Wettbewerbsfonds (ECF). Diskutiert wird, wie Forschung durch
geeignete Steuerungsmechanismen, Finanzierung und Zusammenarbeit
effektiver in Innovation und Wirkung umgesetzt werden kann. Die
Debatte befasst sich mit strategischen Prioritäten, komplementären
Finanzierungsmechanismen und den Voraussetzungen für einen nahtlosen
Innovationsprozess von der Forschung über die Markteinführung bis hin
zur industriellen Skalierung. Zudem wird die Bedeutung von
Innovationsökosystemen, Technologieinfrastrukturen, europäischen
Partnerschaften, Beschaffung und regulatorischen Rahmenbedingungen
hervorgehoben.
Zwtl.: Panel 6: National Innovation Systems: Unlocking Europe’s
Innovation Potential
Im abschließenden Panel wird erörtert, wie nationale Forschungs-
und Innovationssysteme die globale Wettbewerbsfähigkeit Europas
angesichts des zunehmenden geopolitischen und technologischen
Wettbewerbs stärken können. Ausgehend von den Erfahrungen der
Innovation Leader Schweden, Niederlande und Schweiz werden
erfolgreiche politische Maßnahmen, Steuerungsmodelle und
Innovationsökosysteme untersucht und Lehren für Österreich und Europa
abgeleitet. Die Diskussion beleuchtet zudem, wie nationale und
europäische Politik besser aufeinander abgestimmt werden können, um
strategische Technologien, grenzüberschreitende Zusammenarbeit und
die technologische Führungsrolle Europas zu fördern.
Zwtl.: Tickets für Top-Level-Programm um 250 Euro
Die Plenar-Diskussionen werden ergänzt und vertieft durch
thematisch fokussierte Workshops, Special Events und eine Exhibition.
Darüber hinaus gibt es viel Raum für Networking und persönlichen
Austausch.
Sichern Sie sich rechtzeitig Ihre Teilnahme an Österreichs
relevantester Forschungs- und Technologie-Konferenz. Tickets sind
unter www.technology-talks-austria.at erhältlich. Der reguläre
Ticketpreis beträgt 250 Euro, Studierende zahlen 125 Euro.
Zwtl.: Getragen von der FTI-Community
Veranstaltet werden die Technology Talks Austria vom AIT Austrian
Institute of Technology in enger Kooperation mit den
Bundesministerien für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI)
, Frauen, Wissenschaft und Forschung (BMFWF), Wirtschaft, Energie und
Tourismus (BMWET) sowie der Österreichischen
Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) und der
Industriellenvereinigung (IV).
Zwtl.: Hochkarätiger wissenschaftlicher Beirat
Als Scientific Partner bei der Programmierung eingebunden sind
acatech (Deutsche Akademie der Technikwissenschaften), AIT Austrian
Institute of Technology, Christian Doppler Gesellschaft (CDG),
Forschung Austria, Institute of Science and Technology Austria (ISTA)
, TU Austria, die Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW)
und der Österreichische Wissenschaftsfonds (FWF).
Zwtl.: Breite Partnerschaften
Als Event-Partner bereits an Bord sind JOANNEUM RESEARCH/Land
Steiermark und TU Austria (TU Wien, TU Graz, Montanuni Leoben).
Partnerschaften wurden bisher auch fixiert mit AI Factory Austria
AI:AT, Austrian Cooperative Research (ACR), Austria
Wirtschaftsservice (AWS), Austria Presse Agentur APA, ams OSRAM,
Boehringer Ingelheim, Bosch, Bundesministerium für Landesverteidigung
(BMLV), Die Presse, ESA Phi-Lab Austria, ESBS Austria, Gaia-X-Hub
Austria, InnoRegio Styria, Innovation Salzburg, Ludwig Boltzmann
Gesellschaft (LBG), Message, Salzburg Research, Siemens Healthineers,
Steirische Wirtschaftsförderung SFG, MuseumsQuartier Wien, Neat,
Plattform Industrie 4.0, Stadt Wien, Tecnet Equity, TU Wien, Verein
zur Förderung von Forschung und Innovation (VFFI), Volkshilfe und
Wirtschaftskammer Österreich (WKO). Weitere Kooperationen stehen vor
dem Abschluss.
Technology Talks Austria 2026
Datum: 10.09.2026 – 11.09.2026
im Anschluss an das FFG-Forum (09.09.2026)
Ort: MuseumsQuartier Wien
Museumsplatz 1
1070 Wien
www.technology-talks-austria.at
Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie unter http://bild.ots.at