MEGA Bildungsstiftung vergibt erstmals 15.000 Euro für Wirkungsgeschichten aus dem Klassenzimmer

Wien (OTS) – Die MEGA Bildungsstiftung ist auf der Suche nach
positiven
Geschichten aus Österreichs Klassenzimmern. Die Arbeit von
Lehrkräften verdient mehr Aufmerksamkeit. Denn sie begleiten
Österreichs Kinder und Jugendliche jeden Tag bei den kleinen und
großen Entwicklungsmomenten, die in keiner Statistik sichtbar werden.

Genau diese Momente, in denen Lehrkräfte das Leben von Kindern
und Jugendlichen nachhaltig prägen, verdienen mehr Sichtbarkeit und
Anerkennung. Deswegen ruft die MEGA Bildungsstiftung Lehrkräfte dazu
auf, ihre individuellen Wirkungsgeschichten aus dem Klassenzimmer zu
den Themen Chancenfairness und/oder Wirtschaftsbildung schriftlich
unter https://mitmachen.megabildung.at/mega-klassenstory
einzureichen.

„Aus meiner Zeit als Lehrkraft weiß ich, dass oft kleine Momente
im Klassenzimmer den weiteren Lebensweg von Kindern prägen. Ein Kind,
das davon träumt, später ein eigenes Busunternehmen zu gründen und
gemeinsam mit seiner Lehrkraft den ersten Businessplan entwickelt.
Oder die Idee einer Schülerin, aus der plötzlich ein ganzes
Schulradio entsteht. Lehrkräfte ermöglichen jeden Tag Entwicklungen,
die in keinem Zeugnis sichtbar werden und trotzdem lange nachwirken.
Diese Geschichten verdienen mehr Aufmerksamkeit“ , sagt die
Generalsekretärin der MEGA Bildungsstiftung Lisa-Maria Sommer-Fein.

Zwtl.: #MEGAKlassenstory einreichen und 15 x 1.000 Euro gewinnen

Die Einreichung ist zwischen dem 1. Juni 2026 und dem 19. Juli
2026 schriftlich möglich. Wer seine Gewinnchancen verdoppeln möchte,
kann die eigene Wirkungsgeschichte zusätzlich auf Instagram in Form
eines Reels oder eines Beitrags erzählen und den Account der MEGA
Bildungsstiftung unter @mega.bildung taggen.

Am 20. Juli 2026 werden unter allen Einreichungen 15
Gewinnerinnen und Gewinner gelost. Sie erhalten ein Preisgeld von je
1.000 Euro, das frei für eine Schulklasse eingesetzt werden kann. Die
Geschichten sollen zu einem der beiden Kernthemen der MEGA
Bildungsstiftung passen: Wirtschaftsbildung und/oder Chancenfairness.

Zwtl.: Unsichtbare Potenziale frühzeitig erkennen

Chancenfairness und Wirtschaftsbildung gelten heute als zentrale
Voraussetzungen dafür, dass junge Menschen ihr Potenzial entfalten,
selbstbestimmte Entscheidungen treffen und langfristig wirtschaftlich
wie gesellschaftlich teilhaben können. Dennoch ist Bildung in
Österreich noch immer stark von der sozialen Herkunft geprägt. Neben
dem sozio-ökonomischen Umfeld zählen insbesondere Lehrkräfte zu den
wichtigsten Einflussfaktoren während der Schulzeit. Schüler:innen
verbringen im Durchschnitt 30 Prozent pro Woche ihrer wachen Zeit mit
Lehrpersonen. Damit nehmen diese eine besonders entscheidende Rolle
ein: Sie sind die ersten, die versteckte Potenziale oder Förderbedarf
erkennen und können gemeinsam mit der Schulleitung passende Maßnahmen
initiieren. Dieses Engagement erfordert aber auch zusätzliche Zeit,
Einsatzbereitschaft und persönliches Commitment über den regulären
Unterricht hinaus. „Mit der Kampagne #MEGAKlassenstory wollen wir
Lehrkräfte ganz bewusst unterstützen, im Klassenzimmer weiterhin
wichtige Initiativen zu setzen. Damit stärken sie Schüler:innen in
ihrer Entwicklung und geben Orientierung in einer immer komplexer
werdenden Welt“ , betont Sommer-Fein.

Über die MEGA Bildungsstiftung

Mit der Gründung der MEGA Bildungsstiftung ( www.megabildung.at )
bündelten die B&C Privatstiftung ( www.bcprivatstiftung.at ) und die
Berndorf Privatstiftung ( www.berndorf.at/privatstiftung ) ihre
Ressourcen und Aktivitäten in der Bildungsförderung. Gemeinsames Ziel
ist es, bestehende innovative Bildungsprojekte im schulischen und
außerschulischen Bereich zu fördern und auszubauen. Die inhaltlichen
Schwerpunkte der MEGA Bildungsstiftung liegen in den Bereichen
„Chancen-Fairness“ und „Wirtschaftsbildung“. Insgesamt hat die MEGA
Bildungsstiftung bereits über 10 Millionen Euro zur Förderung von
innovativen Bildungsprojekten in Österreich ausgeschüttet. Im Rahmen
der MEGA Academy unterstützt sie gemeinsam mit der WU Wien die
geförderten Projekte – über die finanziellen Ressourcen hinaus – auch
mit Know-how-Vermittlung und Coaching-Angeboten.