Österreichischer M&A-Markt 2025: Weniger Deals, aber historisches Hoch beim Transaktionsvolumen

Wien (OTS) – Das M&A-Jahr 2025 war geprägt von geopolitischen
Unsicherheiten,
hohen Finanzierungskosten und regulatorischer Komplexität.
Gleichzeitig zeigte sich der Markt widerstandsfähiger als erwartet:
Während die Anzahl der Transaktionen weiter rückläufig war, erreichte
das Transaktionsvolumen mit 19,6 Mrd. Euro ein 18-Jahres-Hoch.
Abgesehen von einigen wenigen Megadeals entwickelt sich der
österreichische M&A Markt weiterhin in entgegengesetzter Richtung zum
globalen Trend

Insgesamt wurden 221 Unternehmenskäufe mit österreichischer
Beteiligung registriert, 24 weniger als im Vorjahr. Damit liegt das
Marktgeschehen bereits das dritte Jahr in Folge deutlich unter dem
langjährigen Durchschnitt von über 300 Deals jährlich. Gleichzeitig
stieg das veröffentlichte Transaktionsvolumen gegenüber 2024 um 292
Prozent, maßgeblich getrieben durch drei Mega-Deals mit einem Volumen
von jeweils über einer Milliarde Euro, die zusammen rund 90 Prozent
des Gesamtvolumens ausmachten.

„Der Markt ist selektiv, aber nicht schwach“, sagt Eva-Maria
Berchtold, Partnerin und Leiterin Strategy and Transactions bei EY
Österreich. „Unternehmen investieren gezielt dort, wo strategische
Transformation, Skalierung oder internationale Positionierung möglich
sind – selbst in einem anspruchsvollen Umfeld.“

Das zeigen die Ergebnisse des österreichischen M&A-Index der
Prüfungs- und Beratungsorganisation EY. Für die Analyse untersucht EY
halbjährlich alle veröffentlichten Transaktionen mit österreichischer
Mehrheits- und Minderheitsbeteiligung. Alle Ergebnisse stehen hier
zum Download bereit.