Innovative Projekte gesucht: Millionen für die Gesundheit unserer Jugend!

Redaktion

Der große Aufruf zur Rettung der Jugend

Am 14. Januar 2026 hat der Fonds Gesundes Österreich (FGÖ) eine bahnbrechende Initiative gestartet, die das Potenzial hat, die psychosoziale Gesundheit junger Menschen in Österreich nachhaltig zu verbessern. Mit einem gewaltigen Budget von 1,4 Millionen Euro ruft der FGÖ dazu auf, innovative Konzepte zur Förderung der seelischen Gesundheit junger Menschen einzureichen.

Warum jetzt? Ein Blick auf die alarmierenden Zahlen

Die Notwendigkeit dieser Initiative wird durch die alarmierenden Ergebnisse der jüngsten HBSC-Studie (Health Behaviour in School-aged Children) unterstrichen. Diese Erhebung, die im Auftrag des österreichischen Gesundheitsministeriums durchgeführt wird, hat gezeigt, dass die psychische Gesundheit der Jugendlichen in Österreich in den letzten Jahren dramatisch abgenommen hat. Gereiztheit, Schlafstörungen und Zukunftsängste sind nur einige der Symptome, die immer häufiger auftreten.

Diese besorgniserregende Entwicklung begann schon vor der COVID-19-Pandemie und wurde durch die globalen Krisen der letzten Jahre weiter verschärft. Ulrike Königsberger-Ludwig, die Vorsitzende des FGÖ-Kuratoriums, betont die Dringlichkeit: „Programme, die Lebenskompetenzen stärken und soziale Beziehungen fördern, sind wichtiger denn je.“

Der ABC der psychosozialen Gesundheit

Im Zentrum der Initiative steht das ABC der psychosozialen Gesundheit junger Menschen: „Achte auf dich, bleib in Kontakt, check dein Umfeld – Act, Belong, Commit“. Dieses Konzept, das ursprünglich in Australien entwickelt wurde, hat sich international bewährt und wird nun in Österreich umgesetzt. Es basiert auf einfachen, handlungsorientierten Botschaften und nutzt das Konzept des Social Franchising, um Informationen und Angebote breit zu streuen.

Die Rolle der Digitalisierung

In Zeiten zunehmender Digitalisierung stehen junge Menschen vor neuen Herausforderungen. Die ständige Erreichbarkeit und der Druck, in sozialen Medien präsent zu sein, können zu Isolation und Einsamkeit führen. Hier setzt die ABC-Initiative an, indem sie nicht nur die Kompetenzen im Umgang mit digitalen Medien stärkt, sondern auch den sozialen Zusammenhalt fördert.

Phase 1: Der Ideenwettbewerb

In der ersten Phase des Projekts sind Organisationen eingeladen, ihre Kurzkonzepte einzureichen. Gemeinden, Städte und Organisationen aus den Bereichen Gesundheitsförderung, Primärprävention sowie Jugend- und Freizeitbereich können teilnehmen. Eine Jury wird die besten acht Konzepte auswählen, die dann in die nächste Phase übergehen.

Die Macht der Kooperation

Dr. Klaus Ropin, der Leiter des FGÖ, hebt die Bedeutung der Zusammenarbeit hervor: „Nur durch die Bündelung von Kräften können wir nachhaltige Veränderungen erzielen.“

Phase 2: Die Ausarbeitung der Detailkonzepte

Die ausgewählten Projekte werden eingeladen, detaillierte Anträge auszuarbeiten. Diese Projekte werden nicht nur finanziell unterstützt, sondern auch durch den FGÖ vernetzt und begleitet. Ziel ist es, alltagsnahe Angebote zu entwickeln, die langfristig in Gemeinden und Städten umgesetzt werden können.

Ein Blick in die Zukunft

Das langfristige Ziel dieser Initiative ist es, die erzielten Erkenntnisse und Erfolge zu evaluieren und für eine weitere Umsetzung zur Verfügung zu stellen. „Wir wollen, dass diese Projekte über ihre Laufzeit hinaus bestehen bleiben und eine nachhaltige Wirkung entfalten“, sagt Ropin.

Wie andere Länder es machen

Ein Blick über die Grenzen zeigt, dass ähnliche Initiativen auch in anderen Ländern erfolgreich sind. In Deutschland beispielsweise gibt es seit Jahren Programme zur Stärkung der Medienkompetenz, die von der Bundesregierung unterstützt werden. Diese Programme haben gezeigt, dass eine frühe Förderung der Medienkompetenz die Resilienz gegenüber psychischen Belastungen erhöhen kann.

Die Bedeutung für den Einzelnen

Für den einzelnen Bürger bedeutet diese Initiative eine Chance auf bessere Lebensqualität. Eltern können darauf hoffen, dass ihre Kinder in einem unterstützenden Umfeld aufwachsen, das nicht nur ihre körperliche, sondern auch ihre seelische Gesundheit fördert.

Fiktionale Expertenmeinung

Dr. Susanne Weber, eine fiktive Expertin für Jugendpsychologie, betont: „Solche Initiativen sind ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Sie bieten jungen Menschen die Werkzeuge, die sie brauchen, um in einer zunehmend komplexen Welt zu bestehen.“

Der Weg zu einer gesünderen Jugend

Die kommenden Monate werden zeigen, welche Projekte die Jury überzeugen können. Eines ist jedoch sicher: Die Zeit für Veränderung ist jetzt, und die Zukunft unserer Jugend hängt von den Entscheidungen ab, die wir heute treffen.

  • Die Initiative wird von einem Netzwerk von 180 Bündnispartnern unterstützt.
  • Bis zum 25. Februar können Einreichungen für die erste Phase gemacht werden.
  • Die besten Konzepte erhalten eine dreijährige Förderung.

Die Zukunft der psychosozialen Gesundheit junger Menschen in Österreich liegt in unseren Händen. Es ist an der Zeit, aktiv zu werden und gemeinsam für eine gesündere Zukunft zu arbeiten.